Klage

20. März 2015

Jetzt habe ich sogar eine Klage eines Mitglieds des Werkstattrates am Hals:

Meine Fragen an den Werkstattrat wären allerdings die folgenden:

1. Was hat der Werkstattrat unternommen, um die Lohnabsenkungen für die Menschen mit Behinderung beim Wertkreis zu verhindern?

2. Welche Ergebnisse hat dieser Einsatz für die Menschen mit Behinderung gezeigt? Gab es auch Erfolge?

3. Welche Vereinbarungen wurden dabei getroffen?

4. Welche Kritikpunkte wurden von Seiten der Menschen mit Behinderung dem Werkstattrat vorgetragen?

5. Wie konnte der Werkstattrat auf die vorgetragenen Kritikpunkte eingehen? Gab es Zugeständnisse?

6. Ist dem Werkstattrat bewusst, dass eine Demonstration für die Menschen mit Behinderung und gegen die Lohnabsenkungen im Wertkreis eine öffentlichkeitswirksame Mitteilungsform unter Einschluss der Menschen mit Behinderung, ja sogar unter Einschluss der Mitglieder des Werkstattrates hätte sein können, um die Interessenvertretung erfolgreicher zu gestalten?

In diesem Zusammenhang fordere ich von der Geschäftsleitung alle Verlautbarungen ein, die im Zusammenhang mit dieser Demonstration mündlich und schriftlich geäußert worden sind.

Es hat in Aussagen der Beschäftigten häufig geheißen, dass abfällige Texte in den hausinternen Publikationen über diese Veranstaltung verfasst worden sind.

Mit der Wahrheitsliebe dieser Institution sieht es prekär aus. Auch die Presseberichterstattung enthält Fehler zu meinem Nachteil. Gibt es da einen heißen Presse-Draht der Geschäftsleitung, die jede Kritik abwürgen kann?

Legt die Geschäftsleitung des Wertkreises so großen Wert darauf, alles unter der Decke zu halten? Und warum wohl? Da muss doch was faul sein…

Dies alles zu thematisieren ist eine schon rein menschliche Verpflichtung.

Dafür stehe ich, und ich hoffe ich bin da nicht allein!

1 Comment

  • A.Nehl sagt:

    Tja in großen Unternehmen ist es nie gerne gesehen, wenn ihnen jemand „ans Bein pinkeln“ will. Die Drohgebärden sind schon oft einzigartig. Um das auszuhalten, muß man auch einiges aushalten. Allerdings würde ich das alles nicht so ernst nehmen, denn diese Unternehmen fahren nur so großes „Geschütz“ auf, weil sie davon ausgehen, dass du dich ganz schnell einschüchtern lässt. Die Beweislast liegt bei denen, nicht bei dir. Abwarten, Tee trinken, notfalls einen guten Anwalt haben, aber wahrscheinlich eher überflüssig, vergeudete Energie.
    Gruß