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Das war ein joint venture der Standvorbereitung und Durchführung: super! Die Druckerei sponserte, die Mitglieder der LINKEN standen bei eisigen Temperaturen zu ihrer Forderung auf Reinhaltung unseres Wassers – und das trotz aller Widrigkeiten aus der Verwertungsbranche.
Womit müssen wir rechnen: mit der geballten Interessenmacht der Konzernherren. Und die gehen notfalls auch über Leichen, wie der WDR in einer der letzten story-Folgen belegte. Attacies aus der Schweiz klopfen ihrem heimischen Weltkonzern (dem mit dem Nest) auf die Finger und stellen fest, dass für diesen Wasser kein Menschenrecht ist, sondern nur die Möglichkeit für Riesenprofite ohne jeden Skrupel: ob in USA unter Verödung ganzer Landstriche nach gefälschten Umweltgutachten, ob in Südafrika unter Vernutzung der dortigen Arbeiter, die ohne Wasseranschluss und in Slum-Hütten in der Nähe der Abfüllstation vegetieren.
Zurück zu uns: Die Bedrohung durch Fracking ist massiv. Die Konzerne setzen das Bergrecht durch, und Bergrecht bricht bekanntlich Menschenrecht. Dabei ist also völlig unwichtig, ob unser Grundwasser unwiederbringlich belastet und vergiftet ist, genauso wenig, wie die Atomindustrie sich schert, wenn die Asse schon leck ist und das Grundwasser radioaktiv verstrahlt wird. Gorleben wird als Endlagerstätte mit dem gleichen Problem der Grundwasergefährdung nicht haltbar sein.
Wenn doch, dann wittern unsere Wasserkonzerne Extraprofite, denn je weniger sauberes Grundwasser vorhanden ist, desto höher wird der Preis steigen. Das sind die Methoden? Wir müssen die Notbremse sein gegen diese Entwicklung.

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